Bodensee, Insel Mainau und der Rheinfall

Eine kleine Rundreise von Pforzheim über den Bodensee, der Insel Mainau, den Rheinfall und zurück.

Ich wollte schon lange mal wieder an den Bodensee. In meiner Kindheit war ich auch schon dort und irgendwie zog es mich mal wieder hin. Also nörgelte ich immer mal wieder in den letzten Jahren, dass ich doch gerne mal an den Bodensee wollte. Jahrelanges Bohren zahlt sich manchmal doch aus.
Also flugs am Abend vorher einen kleine Rundreiseplan geschmiedet und auf den nächsten Morgen gefreut. 
Am nächsten Morgen war ich wie immer als erster wach und voller Vorfreude. Ich prüfte nochmal meine Kamera und das gesamte Zubehör. Alles soweit in Ordnung.
Nach einem, wie immer sehr guten Frühstück, brachen wir vier dann auf. Von Pforzheim über die A8 in Richtung Stuttgart und dort dann über die A81 Richtung Konstanz. Auch wenn man über die Autobahn fährt sieht man wirklich viel von der Landschaft. Rechts und vor einem der Schwarzwald und links in Richtung der Schwäbische Alb.
Je näher man dem Bodensee kommt, und das Wetter ist gut, sieht man auch schon bald die Schweizer Alpen. Am Ende fährt man über die Bundesstraße 33 und diverse Landstraßen bis zum Parkplatz der Insel Mainau.
Nach dem zahlen des Eintritts fängt die Entschleunigung schon an. Der Weg über die Brücke zur Insel ist schon sehenswert. Das klare Wasser des Bodensee, die Seevögel und die schwärme der kleinen Fische im Wasser sind faszinierend. 

Auf der Insel gibt es halt immer viel zu sehen. Wunderschöne alte Bäume, in Form geschnittene Hecken und viel Blumen natürlich. Was mich als Balkongärtner besonders gefreut hatte, war die Möglichkeit im Insektengarten auch Fragen zu Pflanzen zu stellen, da ich ein Zitrusbäumchen habe das immer wieder seine Früchte abwirft (der Tipp hat funktioniert).
Besonders interessant war der Schmetterlingspavillon auf der Insel. Eine unglaubliche Vielfalt dieser faszinierender Insekten. Von bunt schillernd bis fast ganz durchsichtig. 

Nach dem wir ausgiebig die Insel erkundet hatten, führte und der Weg über das Wasser in richtung Meersburg. Alte Häuser und enge Gassen in der Alt-Stadt. Ich hätte mich gerne noch länger dort aufgehalten, aber die Zeit drängte. Wir wollten ja noch in die Schweiz zum Rheinfall in Schaffhausen.

Am schnellsten kommt man von Meersburg richtung Schaffhausen über die Autobahn. Landschaftlich schöner ist natürlich der Weg über die Landstrassen.
Angekommen in Schaffhausen findet man den Weg zum Parkplatz des Rheinfalles sehr schnell. Und keine Angst, es sind keine Franken zum Zahlen nötig. Man kann dort auch mit EC oder Kreditkarte bezahlen. 

Natürlich sind wir auf dem Rückweg auch in einen Supermarkt gegangen und haben uns mit echter Schweizer Schokolade versorgt. Gott sei Dank. Der Rückweg gestaltete sich etwas abenteuerlicher, da wir beschlossen hatten eine Gaststätte aufzusuchen.
Jedoch waren die ersten zwei natürlich geschlossen. Also flugs das Handy raus und eines im Internet suchen das offen hat.

Nun gut, tiefster Südschwarzwald mit engen Tälern und wenig Menschen. Da haben die Provider in Deutschland halt keine Lust eine flächendeckende Versorgung mit Mobilfunk aufzubauen.

Dann hatte mein Schwiegervater die Idee. Wir fuhren also nach Grafenhausen-Rothaus in den Gasthof der Brauerei Rothaus. Das war eine wirklich super Idee. Leckeres Essen mit frischem Bier das direkt nebenan gebraut wird.

Spät in der Nacht kamen wir dann wieder daheim an und ich musste erstmal die ganzen Eindrücke des Tages verarbeiten.
Ich hoffe ich habe Euch auch etwas Lust auf den Schwarzwald gemacht und Ihr besucht ihn auch einmal.

Kommt gut durch die Zeit, Markus.